Die Nahrungsfette der Hanfsamen sind in erster Linie aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren zusammengesetzt, auch „gute Fette” genannt. Fettsäuren aus Hanfsamen, bestehen aus 80% mehrfach ungesättigte Fettsäuren, 11% einfach ungesättigten Fettsäuren und 9% gesättigter Fettsäuren. Transfette sind nicht enthalten. Gesundheitsorganisationen empfehlen, dass Fette einen Anteil von 30% bis 35% der Gesamtkalorien bilden. Gleichzeitig wird empfohlen, dass die Mehrheit, nämlich zwei Drittel der Fette aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren bestehen, während die Aufnahme von gesättigten Fettsäuren nur ein Drittel und der Anteil der Transfettsäuren so gering wie möglich sein soll. Die Fettzusammensetzung aus Hanfsamen entspricht somit der Ernährungsempfehlung hinsichtlich der Fettzusammensetzung und Fettzufuhr.

 

In Hanfsamen findet sich eine hohe Konzentration an essentiellen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Essentielle Fettsäuren (EFS) sind lebensnotwendig für das Funktionieren des menschlichen Körpers, der diese nicht selbst herstellen kann. Deshalb müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. (EFS) sind wichtige Bestandteile der Zellmembranen und bilden die Vorstufen für Substanzen im Körper, die Einfluss auf Blutdruck und Entzündungen haben.

 

Hanfsamen sind eine einzigartige Quelle für die natürlich vorkommende Gamma-Linolensäure (GLA) und Stearinsäure (SDA). GLA und SDA werden zu Metaboliten abgebaut und spielen eine wichtige Rolle bei autoimmun- und entzündlichen Erkrankungen.

 

Des Weiteren sind Hanfsamen eine Quelle hochwertiger Pflanzenproteine. Die Analyse des Hanf-Proteinpulvers hat eine Protein Bewertung von 41 ergeben. Dies bedeutet, dass Hanf Lebensmittel nicht nur einen hohen Gehalt an Proteinen enthalten, sondern ihr Protein auch qualitativ sehr hochwertig ist.

 

Hanfsamen sind reich an Ballaststoffen. Ballaststoffe sind wichtig für den Erhalt eines gesunden und gut funktionierenden Verdauungssystems. Ballaststoffe im Hanf sind in erster Linie aus unlöslichen Ballaststoffen zusammengesetzt. Diese Art der Ballaststoffe durchläuft den Körper unverändert und führt zu einer erhöhten Sättigung.

 

Hanf enthält kein Gluten oder Lactose. Gluten ist ein Klebereiweiß, das in den meisten Getreidesorten vorhanden ist, die üblicherweise für Gebäck oder Flocken verwendet werden. Hanflebensmittel sind somit ideal für die Ernährung beim Vorliegen einer Glutenunverträglichkeit.

 

Quelle: hempoilcan.com/why-hemp/nutritional-composition